PLANUNGSGEMEINSCHAFT RHEINHESSEN-NAHE
Lebens- und Wirtschaftsraum an Rhein und Nahe  
Städte Mainz und Worms
Landkreise Alzey-Worms
Bad Kreuznach
Birkenfeld Mainz-Bingen

Regionalpark Rheinhessen

Landeshauptstadt Mainz

Miniterium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz

Landkreis Mainz-Bingen

Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe 

Aktuell: Masterplan überreicht

Der Abschlussbericht des Regionalpark Masterplans wurde am 29.05.2009 auf dem Rochusberg bei Bingen den Bürgerinnen und Bürgern sowie Vertretern von Politik, Verwaltung und Wirtschaft  überreicht. Die Stadt Mainz, der Landkreis Mainz-Bingen und die Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe sowie die Städte und Gemeinden der Region bekräftigten mit der Unterzeichnung der Mainz-Binger Erklärung, den Regionalpark Rheinhessen in gemeinsamer Verantwortung, partnerschaftlich im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den regionalen Akteuren auf der Grundlage des Masterplanes Regionalpark umzusetzen. Der Landkreis Mainz-Bingen und die Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe haben Herrn Ralph Heinrichs bei der Kreisverwaltung Mainz-Bingen als sogenannten “Kümmerer” für die ganzheitliche Entwicklung des Regionalparks berufen. Bei Anliegen und Fragen zum Regionalpark wenden Sie sich bitte an ihn.

Überreichung des Regionalpark Masterplans auf dem Rochusberg bei Bingen am 29.05.2009

 
 







Regionalpark Masterplan Abschlussbericht
PDF 51,7 MB

Begleitbroschüre - PDF 2,0 MB

Rheinhessische Landschaft, Weinberge bei Aspisheim

Blick auf Gewerbegebiet Bingen-Büdesheim und den Ort Münster-Sarmsheim

 

Anlass und Ziel des Regionalpark Masterplans

 

Die Stadt Mainz und der Landkreis Mainz-Bingen im nördlichen Rheinhessen bilden einen dynamischen und prosperierenden Wirtschaftsraum in der länderübergreifenden Metropolregion RheinMain. Besonderes Kennzeichen prosperierender Räume sind ein starkes Siedlungs- und Verkehrsflächenwachstum sowie die Umprägung der früheren Landschaftsstrukturen zu einem neuen Typ von Kulturlandschaft – der verdichteten Stadtlandschaft.

 

Die Städte und Gemeinden im nördlichen Rheinhessen haben erkannt, dass der Weg zu einer anhaltend hohen Lebensqualität in der Region in maßgeblicher Weise über die nachhaltige Sicherung der vorhandenen Landschaftsstrukturen und Freiräume und ihre qualitätvolle behutsame Weiterentwicklung führen wird. Städte und Gemeinden wollen hierzu vor allem die Freizeit-, Naherholungs- und Naturerlebnispotenziale der rheinhessischen Landschaft aktivieren. Ihre lokalen Vorstellungen und Planungen sollen zusammen mit neuen Ideen und Projekten in einem überörtlichen Freiraumkonzept – dem Masterplan Regionalpark Rheinhessen zusammengeführt werden.

 

Der Begriff Regionalpark bezeichnet einen die Freiräume der verdichteten Stadtlandschaft umfassenden regionalen Landschaftspark. Regionalparks sind in erster Linie für eine Nutzung durch die Bürgerinnen und Bürger gedacht. Zentrale Elemente dieser Parks sind landschaftliche und regionale Besonderheiten, Traditionen und Sehenswürdigkeiten sowie der Erhalt und die Entwicklung der Freiräume. Hierdurch bestehen enge Bezüge zu Kultur, Geschichte und Tourismus, zur Land- und Forstwirtschaft sowie zu Naturschutz und Landschaftspflege.

 

Geschichte und Prozess
 

Die Idee eines Regionalparks wird in der Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe und ihren Kommunen bereits seit 2002 diskutiert und schrittweise entwickelt. 2005 stellt die Planungsgemeinschaft als ersten Meilenstein einen Leitbildentwurf und Vorschläge zu einem rheinhessenweiten Netz von Regionalparkrouten in der Öffentlichkeit vor. Parallel hierzu entstehen in fast allen Städten, Verbands- und Ortsgemeinden Initiativen, Planungen und Konzepte zum Schutz, zur Gestaltung und Aufwertung der Landschaft. Mit einer öffentlichen Auftaktveranstaltung am 4. März 2008 in Ingelheim am Rhein fällt der Startschuss für den Masterplan.

 

Auftaktveranstaltung zum Regionalpark Masterplan im März 2008 in Ingelheim am Rhein

Dokumentation Auftaktveranstaltung
PDF 4,7 MB

Die Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe, die Stadt Mainz und der Landkreis Mainz-Bingen haben die Masterplanung von Beginn an als dialogorientierten Prozess angelegt. Um ein möglichst großes Publikum zu erreichen und die spezifischen Ortskenntnisse der Bürger zu nutzen, wurde in vier Teilräumen des künftigen Regionalparks in jeweils zwei Werkstattrunden die Bürgerschaft der Region gezielt an der Konzeptentwicklung beteiligt. Dazu soll eine Regionalparkcharta mit konkreten Vereinbarungen auf den Weg gebracht werden.

 

              Verteilung der Wertungspunkte auf die favorisierten Projektideen

Dokumentation 1. Workshop-Reihe:
Nieder-Olm 16.04.2008 - PDF 832 KB
Oppenheim 29.04.2008 - PDF 3,0 MB
Bingen 30.04.2008 - PDF 3,5 MB
Mainz 06.05.2008 - PDF 543 KB

Dokumentation 2. Workshop-Reihe
Nieder-Olm 04.06.2008 - PDF  584 KB
Bingen 11.06.2008 - PDF 2,4 MB
Mainz 17.06.2008 - PDF 2,2 KB
Oppenheim 18.06.2008 - PDF 2,0 MM

 
Die Vorstellung des Masterplanentwurfs auf der Abschlussveranstaltung am 21.01.2009 im Mainzer Landtag, die dort verabschiedete Mainzer Erklärung und die Beratungen in den politischen Gremien haben gezeigt, dass die gemeinsamen Ziele im Konsens getragen werden.

Die Umsetzung des Masterplanes wird in einem Zeitraum von zehn bis fünfzehn Jahren erfolgen. Um nachhaltig erfolgreich sein zu können, bedarf es eines Leitfadens, auf den sich die handelnden Körperschaften, Organisationen, Institutionen, Verbände, Vereine und Personen gemeinsam verständigen und berufen können. Dabei ist es wichtig, den Regionalpark weiter in dezentraler Verantwortung arbeitsteilig zu entwickeln und den vielschichtigen Umsetzungsprozess für alle Beteiligten übersichtlich, nachvollziehbar, effizient und kontrollierbar zu gestalten.

 Herr Landrat Görisch, Herr Landrat Schick und Herr Bürgermeister Penzer auf der Abschlussveranstaltung im Januar 2009 in Mainz

Dokumentation Abschlussveranstaltung
PDF 11,4 MB

 

Das Konzept für den Regionalpark Rheinhessen -
lebendig und handlungsorientiert

Leitbild, übergeordnete Ziele und Gestaltungsgrundsätze

 

Bildnachweis (soweit nicht anders gekennzeichnet):
Bürogemeinschaft Schmidt/Bechtle, Bierbaum/Aichele, Büro Kristina Esser

 

 

Leitbild, übergeordnete Ziele und Gestaltungsgrundsätze

Übersichtskarte Routen- und Maßnahmenkonzept
PDF 10,1 MB

 

Routenkonzept

Entwicklungsschwerpunkte
und Impulsprojekte

Gestaltungselemente

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